Ich bin sowas von stolz. Darauf, wie ich mir das alles ausgedacht habe, und darauf, wie das dann bei Camping Vöpel umgesetzt wurde. Einfach nur Hammer. So sah der Wohnwagen vorher aus, als die Etagenbetten noch drin waren:

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Und so sah es hinterher aus, als die Betten raus waren und die Wand mit Tür eingebaut wurde:

Tür auf, da sieht man schon die Steckdosenleisten, die Regale und die Bodenbefestigungen:

Die Steckdosenleisten sind einerseits mit FI-Schalter abgesichert und zusätzlich kann ich jede Steckdosenleiste mittels Schalter komplett vom Netz trennen, bei Gewitter zum Beispiel. Wozu so viele Steckdosen? Also, davon abgesehen, dass auch mal eine kaputt gehen könnte, müssen ja nicht alle gleichzeitig in Benutzung sein, aber ich find es lästig in so einem kleinen Raum dauernd Stecker tauschen zu müssen, indem man hinter den Server kriecht, wenn man für irgendwas Strom braucht. Also einfach alle Geräte an die Dosen anschließen und nur bei Bedarf das jeweilige Gerät einschalten. Und wenn man dann mal zusammen zählt, was alles so Strom braucht: Server, PC, NAS, Router, Drucker, iPhone, iPad und noch einige die ganzen anderen Kleingeräte…
Auf dem Boden sind Halterungen angebracht, die von den Maßen her genau die Größen meiner technischen Geräte haben und dann mit Spanngurt während der Fahrt einfach festgezurrt werden. Während der Fahrt sind natürlich alle Geräte ausgeschaltet, aber gesichert werden muss ja trotzdem irgendwie.

Auf den drüber liegenden Regalböden ist hinten in der Ecke ein Loch gebohrt, so dass dort die Kabel für die ganzen Kleingeräte durchpassen. Außerdem gibt es zwei bereits vorverlegte CAT7-Kabel von diesem Raum bis auf die andere Seite des Wohnwageninnenraumes, um z.B. im Innenraum das Laptop ans Netz anzuschließen (ich arbeite nicht so gern mit WLAN) oder für andere technische Geräte, die ggf. Netzwerk benötigen.

Auf der rechten Raumseite steht unten eine eigene Klimaanlage. Darüber befinden sich nochmals Regalbretter für Drucker und Büromaterial.